Meditation
Meditation und Psyche
Allen Menschen, die mit mir arbeiten biete ich an, Sie je nach aktuellem Anliegen in verschiedene Methoden der Meditation einzuführen. Meditation ist beim Loslassen von Stress und Sorgen, dem Erspüren eigener Bedürfnisse und der Überwindung von Ängsten eine hervorragende Methode und für mich therapeutisch von großem Nutzen. Zur Lösung von konkreten Problemen lassen sich verschiedene Arten von Meditation gezielt einsetzen. Sogar bei der Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen habe ich beste Erfahrungen mit einer speziell dazu von mir entwickelten Meditationstechnik gemacht. Meditationen kann ich in ein Coaching oder eine Therapiestunde einbauen, können von Ihnen aber auch einzeln (dazu) gebucht werden.
Meditation: Ein Wundermittel für Körper und Geist?
Es gibt viele Ideen darüber, was Meditation ist oder nicht ist. Richtig ist sicher, dass wir in der Meditation unsere Selbstbeobachtung und Gedankenkontrolle nutzen und schulen. Wir brauchen und trainieren in der Meditation die Fähigkeit, uns von unseren Emotionen und Gedanken zu lösen anstatt uns damit zu identifizieren. Deshalb hilft Meditation gegen Stress, chronischen Schmerz und allgemein in Krisensituationen. Meditation lehrt uns, Gedanken zu stoppen, die durch den Kopf rasen und unseren Geist sowie unsere Emotionen für eine Weile zu beruhigen. Sie fördert unsere Regeneration auf geistiger und körperlicher Ebene, indem sie unser Nervensystem beruhigt. Außerdem schult sie unsere Fähigkeit zu fokussieren und verbessert so unsere Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne. Diese und ähnliche Dinge hört man häufig. Aber was davon ist wissenschaftlich erforscht?
Was sagt die Forschung dazu?
Neurophysiologischen Forschungsergebnissen zeigen eindeutig positive Auswirkungen von Meditation:
- auf die Aufmerksamkeit
- das Körperbewusstsein
- die Emotionsregulation
- die Stresshormone
- die Achtsamkeit
- das Mitgefühl
- die Perspektivenübernahme und das Selbstverständnis.
Darüber hinaus konnten auch verschiedene positive Effekte auf die physische Gesundheit nachgewiesen werden. Aber wie lassen sich diese Befunde erklären?
Neben diesen positiven Auswirkungen auf unser Gehirn hat sich in zahlreichen Studien gezeigt, dass sich die Amygdala, die u.a. für emotionale Reaktionen wie Angst und Panik verantwortlich ist, während des Trainings verkleinert. Dass diese dann also nicht mehr so aktiv ist, führt dazu, dass wir ausgeglichener und weniger empfindlich für stressauslösende Reize aus unserer Umwelt sind. So erklärt sich, wie Meditation uns dazu befähigt, Ängste, Schmerz und Ärger weniger stark zu empfinden und leichter wieder loszulassen. Dadurch, dass wiederum an anderen Stellen im Gehirn die Gehirnaktivität durch Meditation angeregt wird, wird die verbesserte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne verständlich. Darüber hinaus konnte vielfach nachgewiesen werden, dass schon nach einer kurzen Phase der Meditation beide Gehirnhälften beginnen im Gleichgewicht zu arbeiten. Dies beschreiben wir dann oft mit dem Gefühl „in unsere Mitte“ gekommen und ausgeglichener zu sein.
Meditation fördert unsere Fantasie, Vorstellungsvermögen und Kreativität, aber wie?
Auch die Förderung von unserer Fantasie und unserem Vorstellungsvermögen wird mit dem Gleichgewicht der Aktivität in den verschiedenen Gehirnbereiche in Verbindung gebracht. Es wird allgemein angenommen, dass bei Menschen mit einem betont analytischen und logischen Denken eine Aktivität in der linken Gehirnhälfte vorherrscht. Demzufolge nutzen kreative Köpfen wiederum die rechte Gehirnhälfte stärker und auch spirituelle Praktiken profitieren von einer Aktivierung der rechten Gehirnhälfte.
— Friedrich von Schiller
Ist Meditation eine egozentrische Angelegenheit oder fördert sie gar Empathie und Verständnis?
Meditation ist keine ziellose Beobachtung eines abstrakten Punktes im Raum. Stattdessen richten Sie dabei Ihre Aufmerksamkeit zur Reflexion auf sich selbst. Dadurch werden Sie nicht nur ausgeglichener und friedvoller im Umgang mit Ihren Mitmenschen (s.o.). Nein, wer sich genügend Zeit nimmt, sein eigenes Wesen zu erforschen, beginnt dadurch meist auch andere Menschen besser zu verstehen und sich besser einzufühlen zu können. Das wiederum sorgt für mehr Harmonie und Verständnis im Zusammenleben.
Meditation macht uns glücklich und lindert Schmerzen
Da sich Meditation wie oben erklärt auf die Gehirnprozesse und unseren mentalen Zustand auswirkt, hilft sie, positive Emotionen zu erzeugen und negative Emotionen zu eliminieren oder zu reduzieren. Menschen mit chronischen Schmerzen, die in die Meditation eingeführt wurden, konnten so lernen, Schmerzen besser zu ertragen und zum Teil sogar eine Abnahme der Intensität feststellten.
Meditation – das Geheimnis einer guten Figur
Gewichtsabnahme ist eng mit unserem Stoffwechsel verbunden. Und Stress ist ein großes Hindernis für viele Funktionen des Körpers, so auch für unseren Stoffwechsel. Ein ständiger Zustand der Nervosität kann zu einer Gewichtszunahme führen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir lernen, uns zu entspannen. Meditation hilft uns dabei und wirkt sich auch positiv auf die Qualität unseres Schlafes aus, was auf dem Weg zu einem gesunden, normalgewichtigen Körper sehr wichtig ist.
Es gibt viele Arten von Meditation. Daher lautet eine der am häufigsten gestellten Fragen:
Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Meditationsarten und welche sollte ich wählen?
Die Antwort ist einfach, die beste Meditationstechnik ist die, die Sie gerne und regelmäßig praktizieren. Daher ist es ratsam, verschiedene Meditationstechniken auszuprobieren und selbst zu entscheiden, welche am besten zu Ihnen passt.
1. Meditation durch gerichtete Aufmerksamkeit und Konzentration
Hier richten wir unsere Konzentration auf ein bestimmtes Objekt, ein Gefühl oder unseren Atem. Ziel dieses Ansatzes ist es, die Fähigkeit zu schulen, unsere Aufmerksamkeit auf ein ausgewähltes Objekt zu richten und uns nicht durch äußere oder subjektive Faktoren ablenken zu lassen.2. Meditation als offenes Gewahrsein
Bei diesen Meditationstechniken liegt der Schwerpunkt nicht auf einem einzelnen Objekt, sondern auf unserer Beobachtung von Wahrnehmung, wie sie geschieht, ohne Bewertung oder Bindung. Ziel ist es, alles wahrzunehmen, was vor sich geht, wie äußere Erfahrungen – Geräusche, Gerüche usw. – und innere Zustände – Gedanken, Gefühle, Erinnerungen usw., ohne darin einzutauchen.Dynamische und passive Meditationen
Meditationen werden auch nach Art der Ausübung in dynamische und passive Meditationen unterteilt:
- Die dynamischen Meditationen werden in Bewegung durchgeführt. Beispiele sind die Gehmeditation von Thich Nhat Hanh oder die Osho-Meditationen, die auf die Konzentration von Bewegungsabläufen fokussieren. In diesem Prozess verlassen die Gedanken den Kopf und der Geist wird frei.
- Die passive Meditation ist der Kern aller Meditationstechniken. Die Meditationshaltungen sind meist statisch, in der Regel im Sitzen (Lotos/Halblotus, Siddha-Yoni Asana, Siddhasana usw.) oder im Liegen.
Es gibt zwar viele Techniken, aber in erster Linie geht es immer um Ihr persönliches Wohlbefinden, Entspannung und Harmonie. Hören Sie also auf Ihren Körper und genießen Sie die Zeit der Meditation.
Meditationspraxis: Womit sollte ein Anfänger beginnen?
Beginnen Sie ruhig mit kurzen Übungen von 3-5 Minuten. Der Grund dafür ist, dass Sie sich anfangs vielleicht schnell langweilen, wenig Freude am Meditieren finden und dann möglicherweise ganz aufhören zu praktizieren.
Ein häufiger Anfängerfehler, besteht darin, dass Sie sich zu sehr anstrengen und schnelle Ergebnisse erwarten. Dann kann es sein, dass Sie so eifrig meditieren, um Qualität und Wirkung zu erzielen, dass Sie anstatt der angestrebten Entspannung und Ruhe nur Anspannung und Frustration erleben werden.
Zu welcher Tageszeit Sie am besten meditieren, ist eine Frage Ihrer persönlichen Vorliebe. Manche bevorzugen es, am Morgen zu üben, um Energie und Bewusstsein für den Tag zu gewinnen. Andere üben gerne abends nach der Arbeit, um sich zu entspannen und störende Gedanken loszulassen.